Smart Metering – Positionen und Lösungskonzepte der Energiewirtschaft
Smart Metering als Schnittstelle zu Smart Homes und Smart Grids ist ein wichtiges Element zur Optimierung und Modernisierung der Energieversorgungssysteme. Allerdings entwickelt sich der Markt in Deutschland nur schleppend, obwohl sich Hersteller und Anwender auf die technologischen Grundlagen verständigt haben. Hinderungsgründe für eine dynamische Marktentwicklung werden sowohl in den politischen Rahmenbedingungen als auch in der Verfügbarkeit verlässlicher Standards gesehen.
Hinsichtlich der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen wird Gas einen vergleichbaren Stellenwert wie Strom bekommen. Eine verlässliche Gesetzeslage wird parallel mit der europäischen Normung für 2012 erwartet. Das Open Metering System (OMS) definiert Anwendungsprofile und selektiert daraus miteinander kompatible Varianten. Neben den rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen spielen Akzeptanzbetrachtungen eine wichtige Rolle: unterschiedliche Motivationen der Nutzer können mit Hilfe einer Kundensegmentierung herausgearbeitet und die Kunden zielgerichtet angesprochen werden. Nicht zuletzt ist Smart Metering auch ein Informations- und Telekommunikationsthema. Die Spezifikation des multifunktionalen Open Metering Systems hält die Variantenvielfalt im Sinne schlanker Prozesse, standardisierter Technik und Kommunikationslösungen in einem überschaubaren Rahmen.
Das figawa-/gwf-Seminar „Smart Metering – Positionen und Lösungskonzepte der Energiewirtschaft“ informiert über den politischen Rahmen und Standardisierungsprozesse, stellt die Sicht der Energieversorger zu Smart Metering dar und präsentiert nationale und globale Konzepte der Geräteindustrie.


